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"Wer das Misthaus nicht kennt, Stempelaufdruck von Gustav Ginzel entworfen
Wer war Gustav Ginzel?
Sohn einer sudetendeutschen Familie, die aufgrund
der besonderen Fachkenntnisse
Gustav Ginzel war es als Sudetendeutschem nicht
erlaubt
zu studieren und musste sich sein Wissen autodidaktisch aneignen. Er hat an
verschiedenen Expeditionen teilgenommen (Sibirien -Expedition, Expedition zu den
Vulkanen Stromboli in Italien und Cotopaxi 5.897 m in Ecuador, Expedition in die
Sahara) und war ein begeisterter Bergsteiger.
Die Aufnahme von Gustav Ginzel entstand im Jahre 1994 |
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Ansicht des Misthauses im Sommer 2007 |
Woher kommt der Name "Misthaus"?1964
erwarb Gustav Ginzel für umgerechnet 12 € ein 300 Jahre altes Holzhaus in
dem kleinen Ort Jizerka (Klein Iser) im Jizerské Hory (Isergebirge).
Treffpunkt nicht nur der Wanderer und BergsteigerDas
Misthaus wurde ein beliebter Treffpunkt der Wanderer, Bergsteiger und
auch der Oppositionellen aus der DDR und der Tschechoslowakei.
Frauen erhielten auf Wunsch ein "Antivergewaltigungsbett".
Misthaus ist geschlossenSchaut man durch die Fenster in das Innere
des Misthauses, so gewinnt man den Eindruck, der Hausherr habe gerade das
Haus verlassen. Auf dem Tisch der Küche stehen noch die Flaschen und Gläser
vom Frühstück. Er verstarb nach langer Krankheit am 28.11.2008 in einem Krankenhaus in Kempten/Allgäu. |
Bilder finden Sie unter: http://ruessel.in-chemnitz.de/misthaus/
Stempel und Sprüche: http://ruessel.in-chemnitz.de/misthaus/sprueche.html
2 Bilder von Gustav Ginzel sind
Ausschnitte aus einem Video und wurden
mir zur Verfügung gestellt von:
http://www.moskyt.net
Videofilm auf YouTube 1.Teil: http://www.youtube.com/watch?v=PNLYkQEKQxk