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Wanderung durch Polen auf dem Sudeten-Hauptweg |
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aufgezeichnet von Harald und Wolfgang
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Sonntag 21.08.
Kłodzko
(Glatz)
nach Radków (Wünschelburg) ins Góry Nachholen von Schlafdefiziten, Goetheplakette und Bundesligaergebnisse
Unser schnellstes Frühstück nahmen wir in unserem Hotel ein, da wir
unbedingt den Bus nach
Radków
(Wünschelburg)
am Rande des Góry Stołowe (Heuscheuer Gebirge)
erreichen wollten.
Der Bus brachte uns bis zum Rynek (Ring) von Radków (Wünschelburg).
Wir passierten eine Talsperre mit einigen Unterkünften sowie einen
Campingplatz. Dann begann der 300 m hohe Aufstieg, zunächst entlang der
der Pośna (Posna). Eigentlich mussten wir auf das gelbe Schließlich erreichten wir die PTTK Berghütte Schronisko Pasterka. Hier entschlossen wir uns eine längere Pause einzulegen. Das war auch unbedingt notwendig, hatten wir in der vergangenen Nacht uns doch durch die laute Musik in der gegenüberliegenden Diskothek erhebliche Schlafdefizite eingefahren.
Auf der Gipfelterrasse herrschte reges Treiben. Kinder standen nach Eis
an, Männer nach Bier, während die Frauen Waffeln mit verschiedenen
Früchten und Sahne bevorzugten.
Der in Reiseführern beschriebene Abstieg von 160 m nach Karłów (Karlsberg) über 682 Treppenstufen war – vielleicht zu unserem Glück – wegen Reparaturarbeiten nicht möglich. Eine „Umleitung“ ohne jegliche Treppen war eingerichtet.
Auf unserem „Ersatzweg" nach Karłów (Karlsberg) waren wir in eine Karawane eingebunden. Viele Frauen, die vor uns abstiegen, waren nur mit Badelatschen „ausgerüstet“. In Karłów (Karlsberg) hatten wir erneut keinen Handyempfang. Zum Glück hatten meine Mitwanderer auf dem Gipfel in der Heimat anrufen können und so die Bundesligaergebnisse erfragt.
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Unterkünfte und unsere Wanderstrecke
Weitere Bilder von dieser Wanderung
Nationalpark Góry Stołowe (Heuscheuer Gebirge)
Talsperre bei Radków (Wünschelburg).
Hochplateau bei Pasterka (Passendorf)
Nur noch wenige Schritte zur Aussichtsplattform der Szczeliniece Wielki (Große Heuscheuer)
Geheimrat Goethe stand am 28. August 1790 auf dem Gipfel des Szczeliniece Wielki (Große Heuscheuer)
Blick von der Szczeliniece Wielki (Große Heuscheuer) in nördlicher Richtung |
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Montag 22.08. Karłów (Karlsberg) → Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) Wespen im Zimmer, unterwegs als Geisterwanderer und DamenwahlIm Holzrahmen unseres Hotels hatten Wespen ein Nest gebaut. Bereits vor Sonnenaufgang hörte man ihr Summen. Ab und zu „verirrte“ sich auch eine Wespe schon einmal in unserem Zimmer.
Heute hatten wir keine Eile, mussten doch nur 4 Stunden bis zum Kurort Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) wandern. An unserem Hotel führt der rot markierte Sudeten-Hauptweg vorbei. Wir mussten ihm nur folgen. Der Weg steigt ab Karłów (Karlsberg) ständig bergan. Oben ab einer Höhe von 800 m waren sämtliche Bäume, wahrscheinlich wegen der hohen Luftverschmutzung, abgestorben. Zum Baumsterben tragen nämlich auch Borkenkäfer, Pilze und Wildverbiss bei. Dadurch konnten sich Heidelbeersträucher ausbreiten. Wir begegneten mehreren Frauen, die dabei waren, Heidelbeeren in Plastikeimer zu pflücken.
Auf dem Berggipfel verläuft der
Zum Betreten der Błędne Skały (Wilde Löchern) muss am Kassenhäuschen Eintritt bezahlt werden. Während der Wanderführer die Eintrittsgebühr entrichtete, sind Felix und Harald mit dem roten Zeichen weitergewandert. Sie hatten dabei nicht bemerkt, dass der Weg durch die Felsenspalten und Höhlen nur in einer Richtung, nämlich von Nord nach Süd begangen werden sollte. Kein Wunder, dass sie wie Geisterfahrer allergrößte Schwierigkeiten hatten, an den entgegenkommenden Ausflüglern – und das waren ziemlich viele – vorbeizukommen.
Am Haupteingang waren – ähnlich wie am Tag zuvor auf der Szczeliniece Wielki (Großen Heuscheuer) – Massen von Menschen unterwegs. Kein Wunder, war doch nur wenige Meter entfernt ein großer Parkplatz. Vor allem Kioske und Getränkeläden waren umlagert.
Nach weiteren 2 Stunden ständigem Abwärtsgehen erreichten wir bei großer
Sommerhitze den Kurort Kudowa Zdrój
(Bad Kudowa)
Mehr Info über Kudowa Zdrój (Bad Kudowa)
Um zu unserer Unterkunft zu gelangen, gingen wir durch den im englischen Stil angelegten Kurpark. Wir gingen am barocken Sanatorium Zameczek (Schlösschen), am Café Sissi und an dem daneben liegenden Tanzlokal vorbei. Um diese Zeit waren beide noch sehr gut besucht. Im Tanzlokal herrschte Männermangel und bevor zur „Damenwahl“ aufgerufen wurde, machten wir uns auf den Heimweg.
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Weitere Bilder von der Wanderung
Waldsterben entlang des Weges zu den Błędne Skały (Wilden Löchern)
Zum Betreten der Błędne Skały (Wilde Löcher) ist eine Gebühr erforderlich
Durch diesen Felsspalt an den Błędne Skały (Wilde Löcher) verläuft der Sudeten-Hauptweg
Kurpark von Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) ist erreicht
Sanatorium Zameczek (Schlösschen) im Kurpark von Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) |
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Dienstag 23.08. Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) Gebeine von 21.000 Menschen, ins schlesisches Jerusalem und Schlaglochpiste
Von unserer
Willa Sanssouci gingen wir am frühen Morgen durch den Kurpark einen Hügel
hinauf in den Stadtteil Czwemna (Deutsch-Tscherbenei). Dort
befindet sich neben der Kirche St. Bartholomäus
Eine Nonne erklärte uns die Bedeutung leider nur auf Polnisch.
Um 11:30 Uhr trafen wir erneut unseren Mathematikprofessor im Café Sissi, der
uns mit seinem Wagen in ½ Stunde nach Wambierzyce (Albendorf)
brachte.
Mehr Info
über
Wambierzyce
(Albendorf) Nicht versäumen sollte man den Aufstieg auf den Kalvarienberg, der sich den Tempelberg in Jerusalem als Vorbild nahm. Von der Höhe hat man die beste Möglichkeit die Basilika mit dem Tafelberg Szczeliniece Wielki (Große Heuscheuer) als Hintergrund zu fotografieren.
Die Rückfahrt wollten wir über den Berg via Karłów (Karlsberg) zurück nach Kudowa Zdrój (Bad Kudowa) fahren. Die letzten 6 km bis Karłów (Karlsberg) erwiesen sich als üble Schlaglochpiste, die unser Fahrer mit sehr viel Schwung nahm. „Ja richtig“, er ließ kein Schlagloch aus!
Am Nachmittag wollten wir unbedingt in den Aqua-Park von Kudowa
Zdrój (Bad Kudowa) gehen, für den überall im Ort großflächig
Werbung gemacht wurde. Gleich am Eingang mussten wir unsere Schuhe und
Socken ausziehen und barfuß zur Kasse gehen. |
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Weitere Bilder von der Wanderung
Eintrittskarte Schädelkapelle
Eingang zur Kaplica czaszek (Schädelkapelle) im Ortsteil Czwemna (Deutsch-Tscherbenei).
Die 33 Stufen zur Basilika symbolisieren die Lebensjahre von Jesus
Vom Kalvarienberg Blick auf die Basilika und auf
den Tafelberg
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Mittwoch 24.08.
Fahrt Kudowa Zdrój
(Bad Kudowa) nach
Złoty Stok
(Reichenstein) Rettung vor dem Verdursten und insolventes Hotel
Wir konnten – in Polen nicht immer möglich - bereits um 7:00 Uhr
frühstücken.
Am Marktplatz von Złoty Stok (Reichenstein) war einem Hinweisschild zu entnehmen, dass wir bis Lądek Zdrój (Bad Landeck) 4 ½ Stunden wandern müssten. Wir wussten inzwischen, dass nur Spitzensportler ohne Gepäck diese Zeit einhalten konnten. Auf Hinweisschildern in Deutsch konnten wir erfahren, dass bereits seit dem 16. Jahrhundert in dieser Region Gold gefunden wurde, um daraus Reichensteiner Goldmünzen zu prägen.
Etwas außerhalb
des
Orts
auf dem Sudeten-Hauptweg sahen wir Eingänge alter
Stollen und einen Steinbruch.
Der Sudeten-Hauptweg führt auf breiten Forstwegen auf den 872 m hohen Jawornik Wielki (Großen Geyersberg). Auf dem Gipfel hatte man eine Aussichtplattform gebaut. Aber dunkle Gewitterwolken in Richtung Złoty Stok (Reichenstein) versperrten die Sicht.
Die Mittagspause war in dem Straßendorf Orłowiec (Schönau bei Landeck) vorgesehen. Aber es gibt in diesem 40 Einwohner zählenden Dorf weder ein Lebensmittelgeschäft noch ein Gasthaus. Ausgerechnet an diesem Tag hatten wir aufgrund der großen Hitze und der Asphaltwanderung durch den Ort einen Riesendurst. In der Ferne hörten wir einen Lieferwagen mit Lautsprecherdurchsagen immer näher kommen. Felix stellt sich auf die Dorfstraße und stoppte das Fahrzeug. Es war ein Tiefkühlkost-Fahrzeug. Der Fahrer hatte außer der Tiefkühlkost „für gute Kunden“ Büchsenbiere in den Kühlfächern gelagert. Unserem Felix gelang es 3 Büchsen Bier auf dem „kurzen Dienstweg“ zu bekommen.
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir den Rynek von
Lądek
Zdrój (Bad Landeck). Am Rynek – auch hier steht
mitten auf dem
Platz das Rathaus – luden mehrere Biergärten zum Verweilen ein.
In
Lądek Zdrój (Bad
Landeck)
haben
bereits Goethe und der Preußenkönig Friedrich II. gekurt. Es ist
überliefert, dass Friedrich der Große begeistert aussprach: Zu unserem vorgebuchten Hotel im Kurviertel mussten wir noch 20 Minuten gehen. Seltsam mutete uns an, dass alle Fenster und auch die Eingangstür des Hotels Arabeska geschlossen waren. Das Hotel hatte seine Pforten für immer geschlossen.
Jetzt begann die Zimmersuche. Aber Lądek Zdrój (Bad Landeck) war nicht ausgebucht und bei der 2. Unterkunft, der Willa „EWA”, waren genügend Zimmer frei. |
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Weitere Bilder von der Wanderung
Der Rynek (Marktplatz) von Złoty Stok (Reichenstein)
Ein neuer Trend?
Blick vom Aussichtsturm auf dem Jawornik Wielki (Großen Geyersberg) nach Złoty Stok (Reichenstein)
„ Die Bäder von Landeck haben mir den Gebrauch meiner Füße wiederge-geben”
Der Rynek von Lądek Zdrój (Bad Landeck) |
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Donnerstag 25.08.
Lądek
Zdrój (Bad
Landeck)
→
Sienna (Heudorf)
Schwarzer Berg, Wespenfreies Gebiet und Moosbeerenschnäpse.
Von der Pension ging es zurück zum Rynek von
Lądek Zdrój (Bad Landeck) und anschließend vorbei an den
stillgelegten Bahngleisen und an einem Rycycling-Hof. Erst nach einer
Stunde hörte der Asphaltweg auf.
Am 864 m hohen
Puchaczówka (Puhu) Pass hatten wir zum ersten Mal freien Blick auf
den Czarna Góra (Schwarzer Berg), das Ziel unser heutigen
Wanderung.
Wir waren wieder einmal die Einzigen, die mit ihren schweren Rucksäcken
den 1.205 m hohen Gipfel bestiegen hatten. Am Aussichtsturm trafen wir
viele „Seilbahnwanderer“, teilweise mit Badelatschen. Um zu unserem
Quartier in Sienna (Heudorf) zu gelangen, nutzten wir
ebenfalls die Seilbahn.
Bauarbeiter waren am Biergarten dabei, einen Grillplatz zu errichten, in dem zukünftig Wildschweine oder Lämmer für 50 Gäste gegrillt werden können. Er war stolz darauf, dass sein Einzugsgebiet bis Breslau reicht, und spendierte uns selbstgebrannte Moosbeerenschnäpse (Moosbeere = Preiselbeere).
Nachdem wir in unserem Hotel die Rucksäcke abgestellt hatten, kehrten wir erneut zurück in den Biergarten und ließen den Abend mit Wildschweinbraten ausklingen.
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Entfernen des Strunks von der Hagebutte
Blick auf den Czarna Góra (Schwarzer Berg)
"Todsichere" Wespenfalle
Blick vom Czarna Góra (Schwarzer Berg) auf Sienna (Heudorf) |
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Freitag 26.08. Sienna (Heudorf) → Międzygórze (Wölfelsgrund) Gesprengter Aussichtsturm und höchster Wasserfall der Sudeten Am Morgen waren wir die Ersten, die mit der Seilbahn zum Czarna Góra (Schwarzer Berg) hochfuhren. Von der Seilbahnstation konnten wir eine Abkürzung zum Sudeten-Hauptweg gehen. Wir folgten einem polnischen Ehepaar mit ihrer Tochter, die uns allen mit selbstgeschnitzen Stöcken vorauseilte.
Vom Przełęcz Pod Jaworową steigt der Wanderweg gemächlich an. Wenn man
zurückblickte hatte man immer wieder Sicht auf den markanten Czarna Góra
(Schwarzer Berg)
Nach gut 2 Stunden hatten wir die Schronisko "Na Śnieżniku" (Schweizerei am Schneeberg) auf 1.220 m erreicht. Sie wurde 1871 errichtet, zuvor stand an dieser Stelle eine Sennerei. Landkarte vom Großen Schneeberg
Unsere Rucksäcke konnten wir in der Hütte abstellen. Der Aufstieg zum
1.426 m hohen
Śnieżnik Kłodzki (Großer Schneeberg) verläuft unmittelbar an der
polnisch-tschechischen Landesgrenze entlang. Wir brauchten nur den weiß
gestrichenen Grenzsteinen zu folgen. Sehr viele Wanderer und auch Biker waren an diesem Sommertag unterwegs. Die meisten Biker trugen ihre Räder zum Gipfel, einer flickte dort seinen defekten Fahrradreifen.
Der 1899 erbaute 34 m hohe „Kaiser-Wilhelm-Turm“ an der höchsten
Stelle war derart baufällig, dass er 1973 gesprengt werden musste.
Anscheinend hatte man den falschen Mörtel verwendet. Die Trümmer
markierten die höchste Stelle des Masyw Śnieżnika (Glatzer
Schneegebirge). Sehr viele Wanderer
machten hier Rast, bevor sie entweder nach Tschechien oder zurück zur
Berghütte Na Śnieżniku und weiter nach
Międzygórze (Wölfelsgrund) abstiegen.
Wieder an der Berghütte angelangt, machten wir eine längere Mittagspause.
Interessanterweise wird auf den Hütten des Polnischen Verbandes für
Der Abstieg nach Międzygórze (Wölfelsgrund) verläuft zunächst am
Berghang, später wandert man entlang der Wilczka (Wölfel) bis in den Ort. Unsere Unterkunft war direkt am Wodospad Wilcaki (Wölfel-Wasserfall). Wasserfälle sind in Polen sehr beliebt, der in Międzygórze (Wölfelsgrund) ist mit 30 m der höchste in den Sudeten. Aus diesem Grund waren auch sehr viele Besucher auf den schmalen Pfaden unterwegs.
Mehr Info über Wambierzyce (Albendorf)
Wir waren uns beim Abendbrot einig, die Hohe Eule im Eulengebirge, der Tafelberg Große Heuscheuer, das Gebiet um den Glatzer Schneeberg, waren auf unserer Wanderung 2011 die schönsten Abschnitte auf dem Sudeten-Hauptweg.
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Auf 1.220 m Höhe die Schronisko na Śnieżniku (Schweizerei am Schneebeerg)
Volkslied:
Der frühere Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Großen Schneeberg
Der Wodospad Wilcaki (Wölfel-Wasserfall) im Ort Międzygórze (Wölfelsgrund)
Blick Śnieżnik Kłodzki (Großer Schneebeerg) 1.426 m nach Czarna Góra (Schwarzer Berg) |
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Samstag 27.08. Von Międzygórze (Wölfelsgrund) zurück nach Frankfurt/Main Letztes Bier am Rynek und Flughafenevakuierung
Bereits mit dem „Boarding-Pass“ ausgestattet, die Wolfgang am Abend zuvor
vom PC unseres Hotels ausdrucken konnte, traten wir die Rückreise nach
Heidelberg an.
Samstags in der Schulferienzeit fährt morgens kein Bus von Międzygórze (Wölfelsgrund).
Nur mit einem Taxi konnten wir uns zum Hauptbahnhof von
Kłodzko (Glatz)
fahren lassen. Kaum am Flughafen angekommen, mussten wir wegen eines herrenlosen Gepäckstückes das Gebäude wieder verlassen. Immer mehr Personen sammelten sich vor dem Flughafen, auch das Sicherheitspersonal, die Mitarbeiter der Fluggesellschaften. Fahrzeuge, Taxen und Busse mussten etwa 100 m vor dem Flughafengebäude parken. Eine kleine Imbissbude machte das Geschäft ihres Lebens.
Nach 30 Minuten war der Spuk vorbei und alles strömte zurück in das Flughafengebäude. Da nur 35 Passagiere mit uns nach Frankfurt flogen, reichte ein kleines Propeller-Flugzeug völlig aus. Das konnte zwar nur 550 km/h erreichen und war ziemlich laut, doch beim Landeanflug auf Frankfurt/Main hatten wir schon kurz vor Hanau eine hervorragende Sicht, die für präzise Luftaufnahmen ausgereicht hätten. Während wir in Breslau bei 30 o C gestartet waren, erwarteten uns in Frankfurt abkühlende 17 o C. |
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Zwergentreffen in Wrocław (Breslau)
Evakuierung des Flughafens von Breslau
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Der polnische
Bildhauer Jerzy Kalina hat im Dezember 2005 an einer Straßenkreuzung
in Breslau 14 Skulpturen mit dem Namen "Przejście"
(Passage) aufgestellt.
Er nimmt damit Bezug auf die Untergrundbewegung nach 1981.