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(7. Tag)
Hachenburg
353 m
― 2.
Holzbachschlucht 2,5 km
[Abstieg
in das Nistertal]
― Nister
― Nistermühle
247 m 2,1 km
[Der
frühere Bürgermeister von Köln und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer
wurde 1944 verhaftet, weil man ihn mit dem Attentat auf Adolf Hitler am
20.07.1944 in Verbindung brachte. Er konnte aber fliehen und versteckte
sich zwischen dem Kamin und der Räucherkammer in der Nistermühle. Durch Verrat wurde er im September 1944
aber entdeckt und verhaftet. 2 Monate später ließ man ihn wieder frei. Die
Nistermühle ist heute im Privatbesitz. Eine Hinweistafel auf dem
Westerwaldsteig weist auf den Vorfall hin.]
― Abtei Kloster
Marienstatt 236 m
(Marienstatter Brauhaus, montags Ruhetag) 2,4 km
[1212
gründeten die Zisterziensermönche des Klosters
Heisterbach im
Siebengebirge eine Niederlassung im Westerwald. Bereits 10 Jahre später
wurde dieses Kloster aber wieder aufgegeben.
Der Sage nach erschien dem Abt Hermann im Traum die Gottesmutter Maria.
Ihm wurde aufgetragen, ein neues Kloster an einem im Winter blühenden
Weißdornstrauch zu gründen.
Daher hat das Kloster auch seinen Namen: Stätte Mariens.
1803 erfolgt in
der napoleonischen Zeit die Säkularisierung. 1888 zogen wieder
Zisterzienser in das Kloster. Auf dem Klostergelände befindet sich ein altsprachliches Privat-Gymnasium für 800 Schüler. In der Abteikirche „Unserer Lieben Frau von Marienstatt“ ist
sehenswert der 1350 entstandene Ursulaschrein („Heilige Ursula von Köln“),
das holzgeschnitzte Chorgestühl von 1290 und die Rieger-Orgel von 1969.]
―
Streithausen 275 m 2,4 km
―
Limbach
243 m 1,5 km

10,9 km,
Steigung:
172 m, Abstieg: 279 m
(8. Tag)
Limbach
243 m ―
Hohe Ley 295 m (Ley = Fels) 2,3
km ―
Schiefergrube „Assberg“ 299 m
0,6 km
[Größte
Dachziegelgrube im Westerwald. Gehörte von 1548 bis zur Säkularisierung
1803 und dem Ende des Schieferabbaus dem Kloster Marienstatt.
Seit 1998 ist die Grube für Besucher wieder freigelegt und kann besichtige
werden.
Mittels einer Eisentreppe kann man gefahrlos hinabsteigen. Ein
Bewegungsmelder macht die Beleuchtung an. ]
―
Abzw. Aster 217 m
2,1 km
― Heimborn
204 m
5.3
km
―
Spitze Ley 230 m
2,2 km
[Aussichtspunkt;
Ley = "Schieferfelsen"]
―
Alhausen 180 m 2,2 km
―
Kloster Marienthal
253 m
6,0
km
20,7 km, Steigung 482 m,
Abstieg 479 m
Ehemaliges
Franziskanerkloster Marienthal:
Ein Hirte soll 1423 eine
Muttergottes geschnitzt und unter einer Eiche aufgestellt haben.
Zahlreiche Pilger suchten das Bild auf und erhofften sich Gebetserhörung.
Das alte Muttergottesbild stand im Freien und ist nicht mehr erhalten. Um
1460 schnitzte ein Künstler ein 105 cm großes Gnadenbild der
„Schmerzhaften Muttergottes“. Um das Gnadenbild auszustellen, wurde 1460
eine Kapelle gebaut. Für den Franziskanerorden erbaute man 1666 ein
Kloster. Aufgrund des Mangels an Mönchen verlassen 1974 die letzten
Franziskaner das Kloster.
Seit 2008 haben Priester des Erzbistums Köln die
Wallfahrtsseelsorge übernommen.
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Legende:
Einkehrmöglichkeit
Einkehr + Übernachtung
Bahnanschluss
Wegbetreuung:
Westerwald Touristik Service
Kirchstr. 48 a
D 56410 Montabaur
www.westerwaldsteig.de
Wanderweg-Einteilung:
Qualitätsweg
Wanderbares
Deutschland
(Zertifizierung fehlt noch)
Wanderkarten:
Sonderausgabe
Westerwaldsteig
Topografische Freizeitkarte 1:50.000
Wanderführer:
Ein schöner Tag kompakt TOUREN Westerwaldsteig
ISBN 978-3-934342-53-8
Buch und Wanderkarte auch als Set
erhältlich:
ISBN 978-3-934342-22-4
Hikeline Wanderführer:
Fernwanderweg Westerwaldsteig
mit Wanderkarten 1:35.000
ISBN 978-3-85000-502-9
http://www.esterbauer.com/hikeline/index.html
erschien im November 2008
Besonderheit:
Der Westerwaldsteig ist der Verbindungsweg
zwischen dem Rothaarsteig
und dem Rheinsteig
Unsere Unterkünfte:
Limbacher Mühle
Mühlenweg 5
D 57629 Limbach
www.limbacher-muehle.de
Ausflugslokal mit 120 Sitzplätzen, aber nur 18 Betten. Direkt am Westerwaldsteig
und an der Kleinen Nister.
Gästezimmer sind in einem Nebengebäude. Betten ungewöhnlich weich und
leider auch durchgelegen. Schnitzellastige Speisekarte.
Waldhotel
Imhäuser
Am Kloster 20
D 57577 Marienthal
www.waldhotel-imhaeuser.de
Direkt am WW-Steig gegenüber dem Eingang zum Kloster. Kleine Zimmer,
einfache Möblierung. Weiche, ausgelegene Betten.
Restaurant hat ein ansprechendes Ambiente. Inhaberin ist eine begnadete
Köchin.
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(9. Tag)
Kloster Marienthal
253 m ―
Raiffeisenturm am Beulskopf 388 m
4,9 km
[1990
wurde der hölzerner Raiffeisenturm errichtet,
Turmhöhe 34 m, Plattform auf
30,5 m. Gute Fernsicht.]
― Alte Kohlstraße
327 m 1,5 km
[Vor 200
Jahren wurden hier bis zu 20 Pferdefuhrwerke täglich gezählt, die für die
Eisenerzverhüttung mit Holzkohle beladen waren. Mit der Eröffnung der
Bahnlinie Köln-Siegen im Jahre 1861 waren die Fuhrwerke nicht mehr
erforderlich.]
― Oberirsen
241 m 2,2 km
[Vom
„Fliegenden Standgericht West“ wurden im März 1945 fünf Offiziere schuldig
gesprochen, verantwortlich für die misslungene Sprengung der
Ludendorff-Brücke bei Remagen gewesen zu sein.
Vier wurden am Tag des Schuldspruchs im Wald bei Rimbach erschossen, der
fünfte geriet in Gefangenschaft und entging damit der Hinrichtung. Ein
Gedenkstein in Rimbach erinnert an das Ereignis.]
― Skulpturenpark 5,0 km
―
Weyerbusch
288 m
2,5 km
[Im
Jahre 1845 wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen kommissarisch zum
Bürgermeister eingesetzt.
Der
„Hungerwinter“ 1846/47 führte zur Gründung des
„Brodvereins“. Das Raiffeisendenkmal in Weyerbusch erinnert an den Gründer
des Brotvereins.
1848
wurde Raiffeisen aufgrund seiner Erfolge Bürgermeister in der größeren
Gemeinde Flammersfeld.]
16,1 km, Steigung 440 m, Abstieg:
370 m
(10. Tag)
Weyerbusch
288 m
―
Mehren 233 m
6,3
km [denkmalgeschütztes
Fachwerksdorf.
Sehenswert: Romanische Pfeilerbasilika um 1200 erbaut mit
schlankem Westturm und Fachwerksaufbau (1820) über dem Chor;
die “Ahle Schull“
erbaut
1547 war Teil einer Klosteranlage,
das
Dorfgefängnis von 1547 “Bullesje“ – kann besichtigt werden]
―
Ahlbacher Heide 62 m 4,0 km
― Ahlbach
205 m 1,4 km
―
Abzw. Flammersfeld 275 m
2,0 km [Flammersfeld: evangelische
Kirche; Raiffeisenmuseum: Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde aufgrund
seiner Leistungen in Weyerbusch von 1848 – 1852 Bürgermeister in der
größeren Gemeinde von Flammersfeld. Er gründete den „Flammersfelder
Hülfsverein für unbemittelte Landwirte“, ein Vorläufer der
Raiffeisengenossenschaften.
Die
Bauern konnten zinsgünstige Kredite erwerben.]
―
Seelbach 181 m 3,2 km
― Döttesfeld
179 m
1,9 km (Abkürzungsmöglichkeit)
Renaturierung
des Grenzbachtals.
Seit 2004 versucht man
durch Beweidung mit Galloways-Rindern und Rückzüchtungen der Auerochsen
die Verbuschung der Landschaft zu vermeiden. Anscheinend mit großem
Erfolg, den die Artenvielfalt hat im Grenzbachtal zugenommen. Es werden
wieder mehr Schmetterlinge, Wasseramseln, Eisvögel, Fledermäuse und auch
Schwarzstörche gezählt.
―
Schützenhaus 212 m 1,0 km ―
Abzw. Bruchermühle / Grenzbachtal 178 m
1,7 km
― Pleckhausen
282 m 2,5 km
― Horhausen
5,1 km
[Der
langjährige Erzbischof von Köln, Joseph Kardinal Höffner, wurde hier 1906
geboren.
Eine Bronzeplastik von Prof. Klaus Höffner steht vor der Pfarrkirche und
erinnert an den berühmten Bürger von Horhausen.]
29,1 km,
Steigung 720 m, Abstieg 650 m
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Unsere Unterkünfte:
Hotel-Restaurant Sonnenhof
Kölner Str. 33
D 57635 Weyerbusch
www.sonnenhof-weyerbusch.de
Direkt am
Westerwaldsteig - leider aber auch an der stark befahrenen Bundesstraße
B8. Wir hatten ein Zimmer zur B8 - es war sehr laut.
Herausgehobene Küche, umfangreiches Frühstücksbuffet.
Zählte 2006
zu den besten Landgasthöfen Rheinland Pfalz.
Hotel Grenzbachmühle
Grenzbachstr. 17
D
56593 Horhausen
www.grenzbachmuehle.de/
1,4 km vor Horhausen geht ein gelb markierter Westerwaldsteig-Zubringerweg
von 0,5 km zur Grenzbachmühle.
Hotel liegt im Grenzbachtal und nicht wie von "google earth" angezeigt
kurz vor Horhauen. Sehr ruhig gelegen. Renoviertes Hotel
Abkürzungsmöglichkeit:
Von Döttesfeld
auf dem
Wied-Wanderweg:
―
Oberlahr 2 km
― Burglahr 2 km [Ruine
der kurkölnischen Burg Lahr, im 13. Jh. erbaut.]
―
Heckerfeld 2
km [Pfarrkirche
von 1320]
― Peterslahr 0,5 km
∑ 6,5 km |
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(11. Tag)
Horhausen 332 m
― Niedersteinebach
/ Otto-Stollen 237m 1,9 km
―
Bildeiche 287 m
3,0 km
[Die Sage berichtet, dass hier eine zur Kröte verwandeltes Prinzessin
lebte. Aber nur um Mitternacht kommt sie aus ihrem Versteck. Man erkennt
die Kröte an einem Schlüssel im Maul, der zu einem Schatz führen soll.
Ein Bergmann wollte sie von dem Fluch, als Kröte leben zu müssen,
befreien. Er ging um Mitternacht an die Eiche, aber ihm fehlte doch
der Mut den Schatzschlüssel an sich zu nehmen. So irrt die verwandelte
Prinzessin noch heute durch den Wald.]
―
Peterslahr-Kirche 1,4 km
―
Peterslahrer
Tunnel
[156
m langer Tunnel der ehemaligen Kasbachtalbahn von Linz am Rhein nach
Flammersfeld. Am Ende des 2. Weltkriegs waren sämtliche Brücken zerstört
wurden, deshalb 1945 stillgelegt.]
―
Steinshof 165 m 2,0 km
―
Mettelshahner Schweiz 245 m (Aussichtspunkt)
1,4 km Manrother
See 325 m 1,7 km
―
Ammerich /Autobahnbrücke A3 267 m 2,0 km
―
Neustadt-Strauscheid
269 m 3,8
km
17,2 km, Steigung 510 m, Abstieg
580 m
(12. Tag)
Neustadt-Strauscheid
269 m
― Weißenfelser Lei
262 m
2,6 km
[Aussichtspunkt,
Ley = "Schieferfelsen"]
―
Weißenfels 249 m
0,4 km
― Auf
dem Atzel 294 m
1,3 km ―
Wegkreuzung: "Im Häuptchen" 192 m 2,9 km

(Rundweg über das Roßbacher-Häuptchen von 2,6 km:
Roßbacher Häubchen 1,3 km und wieder zurück zu dieser Kreuzung
"Im
Häuptchen" 1,3 km.
Markanter
Aussichtspunkt. Von 1883 bis 1942 wurde
hier Basalt abgebaut.)
Im
Häuptchen
― Roßbach
121 m
0,7 km (Abkürzungsmöglichkeit)
―
Hüttenwiese 116 m 0,9
km ― Schloss
Walburg [Privatbesitz]
189 m
1,9 km
― Over
253 m
―
Abzw. Waldbreitbach 116 m 3,7 km
― Waldbreitbach an der Wied
0,6 km

16,4 km, Steigung 580 m Abstieg 740 m
[Waldbreitbach an der
Wied:
Die älteste
Mühle im Rheinland wurde bis 1958 betrieben.
Sie war Ölmühle für Raps, Leinsamen und Bucheckern. Zur Adventszeit ist
der Ort „Heimat der Krippen“ und außerhalb dieser Zeit sind ganzjährig im
Sporthotel Hertling 700 Weihnachtskrippen zu besichtigen.]
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Unsere Unterkunft:
Westerwälder Hof
Kurstr. 10
53577 Neustadt-Strauscheid
http://www.westerwaelder-hof.com/
Nur wenige Meter vom Westerwaldsteig entfernt. Helle ruhige Zimmer.
Sehr ruhig
gelegen.
Preiswerte Unterkunft.
Sehr freundliche Wirtsleute.
Abkürzungsmöglichkeit
Von Roßbach Ortsmitte über den
Wied-Wanderweg, entlang der Wied nach Waldbreitbach.
Roßbach/Wied – Waldbreitbach
∑ 5 km |
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(13.Tag)
Abzweigung Waldbreitenbach
116 m ―
Hausen
1,7 km
― Malberg
(373 m)
3,8 km
(Malberger
Skihütte) [Bis
1932 wurde hier Basalt für den Straßenbau und für Uferbefestigungen
- vor allem für den Rhein - abgebaut.]
―
Römerplatz 2,9 km
― (Der Westerwaldsteig verläuft auf den nächsten 2 km
entlang des "Caput Limitis, dem "Kopf des Limes". Zu sehen sind: Eine
Rekonstruktion des Palisadenzauns und mehrere Limes-Wachtürme.)
―
Gut Dielsberg
2 km
―
Arienheller
2,4 km
(Westerwaldsteig trifft auf den
Rheinsteig)
― Bad Hönningen

1,0 km
13,8 km, Steigung 329 m, Abstieg 355 m |
|