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Industriestandort Slowakei
Das
Durchschnittseinkommen
beträgt in der Slowakei 694 € im Monat (Stand Dezember 2007). Die Slowakei wird sich von der Konjunkturabschwächung insbesondere in der Kfz-Industrie im Zuge der Finanzkrise nicht abkoppeln lassen. Für 2009 erwartet man:
Maschinenbau und
elektronische Firmen sind in der Slowakei, z.B. Siemens, sind stark
vertreten. „Der
slowakische Industriearbeiter ist ein Unternehmertraum. Motiviert,
flexibel, belastbar und dazu ausgesprochen billig. Gleich nach den
baltischen Staaten werden in der Slowakei die niedrigsten Löhne innerhalb
der EU bezahlt. Drei Schichten auch am Wochenende. Sieben Tage die Woche
rund um die Uhr wird bei VW Slovakia gearbeitet.“
Kein Wunder, dass außer VW auch andere Autokonzerne das kleine Bergland als Produktionsstandort entdeckt haben. Peugeot investiert in Trnava (Tyrnau), unweit des VW-Standorts Bratislava. 240.000 Autos sollen dort ab 2007 mit ca. 3.500 Mitarbeitern produziert werden. Und der koreanische Branchenaufsteiger Hyundai startete 2006 in der Provinzstadt Žilina (Sillein) in der Nordslowakei. Sein erstes europäisches Werk soll eine Jahreskapazität zunächst von 300.000 Fahrzeugen haben. Der "Karpatentiger" Slowakei hatte die Beitrittskriterien erfüllt und gehört seit dem 1.1.2009 zum Euro-Währungsverbund.
Bratislava liegt direkt an der Staatsgrenze zu Österreich (60 km nach Wien) und Ungarn. Die Grenze zu Tschechien ist ebenfalls nur ca. 60 km entfernt. Seit Juni 2006 verbindet ein Katamaran "Twin City Liner" dreimal täglich die Hauptstadt Wien mit der Hauptstadt Bratislava in nur 75 Minuten. |