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 Jelenia Góra (Hirschberg) Einwohner: 84.600

Ausgangspunkt für Bergwanderungen im  "Reich des Rübezahls", im  Riesengebirge (Karkonosze) und auch auf dem Landeshuter Kamm (Rudawy Janowickie), ist die Provinzhauptstadt  Hirschberg (Jelenia Góra).

Das genaue Gründungsdatum der Stadt ist nicht bekannt. In einer Urkunde von Bernhard I von Löwenberg aus dem Jahre 1281 wird „Hyrzberc“ zum ersten Mal erwähnt.

Bei dem Hinweis am Rathaus: „Urbem Boleslaus Distortus MCVIII Struxit“. Übersetzt: "Diese Stadt erbaute Boleslaus Schiefmund im Jahre 1108“ handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Legende.
 

Ihren Reichtum verdanken die Bürger im 16. Jahrhundert der Leinenweberei (Batist- und Voilestoff)  und auch der Glasherstellung (gravierte Glaswaren).
Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt nicht zerstört,  jedoch hatte man nach der Vertreibung der Deutschen zahlreiche Häuser dem Verfall preisgegeben.

 

Hauptattraktion von Hirschberg ist der sechseckige Rynek (früher: Plac Ratuszowy) (Marktplatz). Die pastellfarbigen Arkadenhäuser mit ihren Barockgiebeln wurden nach dem Stadtbrand von 1634 errichtet. In diesen Bürgerhäusern wohnten damals die reichsten Einwohner von Hirschberg. Das Ratuscz (Rathaus) stammt aus dem Jahre 1740, nachdem das Vorgängerhaus in sich zusammengefallen war.

 

Nach der Reformation entwickelt sich Hirschberg zu einem wichtigen evangelischen Zentrum. In der Zeit der Rekatholisierung unter den Habsburgern, konnten die Bürger 1707 (Altranstädter Konvention) den Bau einer Gnadenkapelle, die Heilig-Kreuz-Kirche (Kościół Św. Krzyża), durchsetzen. Der Architekt Martin Frantz orientiert sich beim Bau an der St. Katharinen-Kirche in Stockholm, die ebenfalls die Form eines griechischen Kreuzes hat. Gebaut war sie für 4.000 Gottesdienstbesucher. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1720.

Seit 1945 gehört die Kirche der katholischen Gemeinde. 

 

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