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Kloster Krzeszów (Grüssau)

6 km südlich von Kamienna Góra (Landeshut) wurde 1242 ein Kloster durch die Herzogin Anna von Böhmen gestiftet. Besiedelt wurde das Kloster von Benediktinermönchen. 1292 übernahmen die Zisterzienser ("Weiße Brüder") die Abtei.

In  die Klosterkirche wurde ein Mausoleum für die Herzöge bis ins 14 Jh. integriert.

Mehrmals wurden die Klosteranlagen durch Kriege zerstört (im Hussiten-Krieg und im Dreißigjährigen Krieg).

Die wichtigsten heutigen Sehenswürdigkeiten sind die Klosterkirche Kościół Opacki Najświętszej Marii Panny („Allerheiligste Jungfrau Maria“). Sie wurde im Stil des Spätbarocks zwischen 1728 - 1735 erbaut und als "Perle des schlesischen Barocks" bezeichnet. Die Länge ist 118 m und die beiden Türme sind 90 m hoch. Einer der Türme ist begehbar.
Das große Gemälde des Hauptaltars ist von Peter Brandl und zeigt Mariä Himmelfahrt. Die Orgel gilt als die beste Schlesiens.

Hinter dem Hauptaltar liegt das das in die Kirche integrierte Mausoleum.

Die angrenzende Kościół Św Józefa (St. Josephs Kirche) 1690 – 1696 ist weniger üppig ausgestattet, dafür aber mit einer Barockmalerei des „schlesischen Rembrandts“ Michael Willmann verziert. Der Künstler hat sich in einem Bild selbst verewigt, an der Wand der letzten Kapelle steht er vor der Tür eines Gasthauses.

Ursprünglich war auch sie mit 2 Türmen versehen, die aber nach der Fertigstellung in sich zusammenbrachen.

Seit 2000 zählt die Klosteranlage zum UNESCO-Welkulturerbe.

 

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