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Walim (Wüstewaltersdorf) „Hitler-Stadt“

 

Unter dem Projektnamen „Riese“ wurde ab Sommer 1943 bei dem Ort Walim (Wüstewaltersdorf) eine unterirdische Stadt gebaut. Die Sperrung des Gebiets erfolgte bereits 1938.
Von Mitte 1943 bis Mitte 1944 wurden 250.000 Kubikmeter Beton verbaut, das entsprach 10 % der damaligen Gesamtproduktion in Deutschland. Zu den Bauarbeiten wurden 20.000 Gefangene aus dem Konzentrationslager Rogoźnica (Groß Rosen) eingesetzt.

Von 7 Stellen aus wurden Stollen in das Bergmassiv von Wlodarz (Wolfsberg) 811 m und Osówka (Säuferhöhe) 716 m getrieben

Die Kammern und Stollen haben ein Ausmaß von 20 km. Davon sind heute noch 1/3 begehbar. Die Originalbaupläne sind nicht mehr auffindbar.

Deshalb weiß man bis heute auch nicht, welche Funktion diese „Hitler-Stadt“ haben sollte. Man vermutet eine Rüstungsfabrik für eine neue „Wunderwaffe V 7“, ein weiteres Führerhauptquartier oder eine Militärbastion des Ostwalls.

Für ein weiteres Hauptquartier für Adolf Hitler spricht die Tatsache, dass vom größten Schloss Schlesiens, dem nördlich von Waldenburg gelegenen Zamek Książ (Schloss Fürstenstein) ein Tunnel zur unterirdischen Stadt gegraben wurde und man von Plänen weiß, dass Schloss Fürstenstein zu einem Sitz für Adolf Hitler umgebaut werden sollte. Damit wäre diese unterirdische Stadt als Ersatz für die Wolfschanze vorgesehen gewesen.

Die Bauarbeiten wurden erst am 6. Mai 1945, 2 Tage vor dem Eintreffen der russischen Soldaten, eingestellt.

http://www.riese.krzyzowa.org.pl/?lang=de&ref=glossary&rt=myths

Mehre Zugänge gibt es zur „Unterirdischen Stadt“: Bei Walim auf der Straße nach Rzeczka (Dorfbach) und unterhalb des Berges Osówka (Säuferhöhe).

Am interessantesten ist der Zugang am Berg Osówka.

 

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