
Krivánska Malá Fatra (Nördliche Mala Fatra), Slowakei
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Sonntag 14.08. Zugfahrt Heidelberg → Olomouc (Olmütz)
Dem Lockruf des internationalen
Bergwanderwegs E3 konnten wir auch dieses Jahr nicht widerstehen. Um
05:45 Uhr traf sich im Heidelberger Hbf. eine tatendurstige Truppe auf
„flotten Sohlen“.
Über Frankfurt, Leipzig erreichten wir
Dresden. Hier wurde umgestiegen. In der Sächsischen Schweiz wurden beim
Anblick der Bastei, von Königstein, Rathen und Bad Schandau schöne
Erinnerungen wach, z.B. an das "Goggola-Lied“ in den Kasematten der
Festung Königstein, an die Wanderung auf dem E3 vor vier Jahren. In Česká Trebová (Böhmisch Trübau)
stiegen wir dann noch einmal um. Kurz vor 18:00 Uhr erreichten wir dann
unser Ziel, die alte Bischofsstadt und frühere Hauptstadt Mährens
(1187-1642), Olomouc (Olmütz an der March).
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Bei meinem Herrchen Klaus habe ich die Hosen an!!
In diesem Revier bin ich die Königin!
Heidelberg ab 6:00
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Montag 15.08. Stadtführung
Olomouc (Olmütz);
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Unterkünfte und Wanderstrecke
Sehenswürdigkeiten:
Horní námĕstí
Dolní námĕstí
Sloup Nejsvĕtĕjí Trojice;
Morový Mariánsky sloup
7 Brunnen:
Kostel sv. Michala
Chrám Panny Marie Snĕžné
Chrám sv. Mořice
Unser Hotel in Olomoc |
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Mittwoch, 17.08.
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Fulnek
Nový Jičín (Neutitschein) Sehenswürdigkeiten:
- Historischer -
Kuhländer
- Haus "Zum weißen
- Arkadengänge |
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Donnerstag
18.08.
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Wanderverlauf
Biermarke:
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Freitag 19.08.
Der südliche Teil der
Beskiden wird auch Mährische Walachei genannt. Walachische Schafhirten
waren einst aus dem heutigen Rumänien hierher eingewandert. Die Abbildung des Bären auf der Schautafel ließ uns doch erheblich wachsamer weiter gehen. Kurz darauf fanden wir den Kot eines größeren Tieres. War es ein Bär oder ein Hirsch?
In Bukovina aßen wir
mittags Kartoffelsuppe vor der alten Baude
Nach einer halben Stunde sahen wir von weitem den Aussichtsturm auf dem Berg Čartak, 952 m und unsere Unterkunft. Nach einem letzten steilen Anstieg quer über eine Bergwiese waren wir am „Horský Hotel Súkenická angelangt. Abends amüsierten wir uns köstlich über den jungen Kellner. Er verwechselte verschiedene Bestellungen und Rechnen war nicht seine Stärke beim Bezahlen. Den Beitritt Tschechiens und der Slowakei zur EU fand er gut, besonders wirtschaftlich erwartet er einen Aufschwung.
Wanderetappe 21 km |
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Wanderverlauf
Medved
Aussichtsturm auf |
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Samstag 20.08.
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Wanderverlauf
Eintrittskarte zum
Hotel Fran
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Sonntag,
21.08. Javorníky (Javornikgebirge)
Viel Gelächter beim
Frühstück Jeder hatte eine riesige Portion Butter vor sich stehen, eine
einzige hätte für unsere fünfköpfige Gruppe
An einer 5-Wege-Kreuzung
waren wir plötzlich mit unserem Latein am Ende. Das E3-Wegzeichen war
unauffindbar. Kurz darauf kam aus dem Dickicht ein Pilzsammler mit einem
T-Shirt mit einem Logo einer Mannheimer Versicherung. Er hatte ein
Prachtexemplar eines Steinpilzes gefunden. Auch er konnte uns nicht
helfen.
In Štiavnik fuhren dann
mit dem Bus über Bytča (Großbitsch) nach Považská Bystrica (Waagbistritz).
Vorbei ging die Fahrt an dem Fluss Váh (Waag), einem großen Stausee
und einem im Bau befindlichen schiffbaren Kanal. Auch der Neubau einer
großen Autobahn war zu sehen. Hierzu werden die EU-Gelder verwendet. Wanderetappe 18 km |
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Wanderverlauf Das Gipfelkreuz
Ein slowakischer Pilzsucher trägt ein T-Shirt mit einem Logo aus unserer Heimat |
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Montag,
22.08.
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Das Topklettergebiet der Slowakei - die Súľovské skaly (Sulower Felsen) |
Dienstag,
23.08.
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Mittwoch, 24.08.Martinské hole ― Martin (St. Martin in der Turz) / Žilina (Sillein)
Es regnete Bindfäden die
ganze Nacht hindurch und auch während des Frühstücks. Einstimmig
beschlossen wir schweren Herzens die Tour 2005 abzubrechen. Besonders
unser Wafü litt, es war das erste Mal in 30 Jahren, dass vorzeitig die
Heimfahrt angetreten wurde. Wetterbesserung war aber auch in den nächsten
Tagen nicht in Sicht. Kurz darauf war er schon wieder als Cheforganisator
tätig. Er saß am PC des Hotels und suchte im Internet Zugverbindungen von
Martin nach Žilina (Sillein) heraus. Er hatte über das Jahr seine
Slowakischkenntnisse enorm verbessert und unterhielt sich in dieser
Sprache beim Empfang oder Abschied an den Hotelrezeptionen sowie bei
Bestellungen im Restaurant. Zugverbindungen, Hotelbuchungen,
Streckenauswahl und Führungen waren wie immer „Erste Sahne“. Er bürgt
einfach für Qualität. Wenn es auch nicht oft gesagt wird, wissen wir doch
alle, was
Der Abstieg nach Martin
(Sankt Martin in der Turz) wurde richtig zum Alptraum.
Kurz vor der Stadt sah
ich dann in einem Bergbach noch eine
Die letzten drei
Kilometer konnten wir bis zum Bahnhof mit dem Bus fahren und hatten sofort
Anschluss nach Žilina (Sillein). Žilina hat 87.000 Einwohner
und ist die größte Stadt am Fluss Váh (Waag). Sie ist gleichzeitig
das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der nördlichen Slowakei, Sitz
der Hochschule für Verkehr und einer der wichtigsten Verkehrsknoten des
Landes auf der Hauptstrecke zwischen Bratislava (Preßburg) und
Košice (Kaschau). Vom Bahnhof aus mündet die Fußgängerzone in den
ersten der zwei historischen
Wir setzten uns spät
nachmittags in eines der schönen Cafés in den altertümlichen Arkadengängen
am Mariánske námestie (Marienplatz), dem zweiten historischen Platz
der Stadt. Die Grundmauern d 45 Minuten hatte der Kauf der Rückfahrkarte für unsere Gruppe im Bahnhof Žilina (Sillein) an diesem Nachmittag gedauert. Immer wieder wurden Wolfgang neue Preise genannt. Das Personal war durch diesen Auftrag absolut überfordert. Unser Wanderführer genoss nach diesem Schrecken seinen Tee am Marienplatz besonders ausgiebig.
Am Spätnachmittag
machten wir alle lange Gesichter. Harald konnte sein teueres Handy, unser
"Not-Handy", nicht mehr finden. Harald hat alles auf den Kopf gestellt -
aber es blieb verschwunden. Das haben wir alle sehr bedauert.
In dem al
den letzten Abend
gemütlich
Wanderetappe: 9 km |
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Žilina (Sillein)
Sehenswürdigkeiten:
Národná ulica
Námestie Hlinka
Mariánske námestie
Kirche Hl. Dreifaltigkeit
Burian - Turm
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Diese Wanderung wurde von Felix aufgezeichnet - die Bilder stellte die Wandergruppe zur Verfügung; Grafiken und Layout dieser Webseite von unserem Webmaster und Wanderführer Wolfgang.
Fortsetzung der Wanderung in 2006