Krivánska Malá Fatra (Nördliche Mala Fatra), Slowakei
Wanderbericht 2. Teil
|
|
|
|
Montag 27.08. Levoča (Leutschau) + Spišský hrad (Zipser Burg) Meister Paul und eine Burg wie aus dem Märchenland
Unter Arkadenbögen,
vorbei an einer Comenius-Gedenkstätte, gelangten wir ins Rathaus. Es ist
ein Renaissancebau, der zwischen 1550 und 1615 erstellt wurde. Ein Museum
zeigt Exponate zur Der Geliebte der angesehenen und verheirateten Adeligen Juliana war Kommandant der kaiserlichen Truppen. In der Nacht des 13. Februar 1710 soll sie den kaiserlichen Truppen in Levoča Einlass gewährt haben. Damit habe sie angeblich ihre Heimatstadt verraten. Gedankt hat ihr der Liebhaber die Tat nicht, im Gegenteil, er ließ sie verhaften und am 25.09.1714 wurde sie auf kaiserlichen Befehl in Györ enthauptet. Vieles scheint jedoch an dieser Frauengeschichte bis heute zweifelhaft und widersprüchlich. |
|
Weitere Bilder von der Wanderung
Der Schandkäfig im Zentrum von Levoča
Eingang zum alten Rathaus von Levoča - heute ein Museum
Die "Weiße Frau"
von
Levoča ─
|
|
|
Nach dem Rathausbesuch
führte uns Frau Palza in die gotische St. Jakobs-Kirche. Sie ist von
hochrangiger Bedeutung im Bereich der sakralen Kunst. Der dreischiffige
Bau mit Kreuzgewölbe
|
|
Altes Rathaus mit seinen Arkaden in Levoča
Historische Häuser am Námestie Majstra Pavla (Meister Paul Platz) |
|
|
Nach dem Stadtrundgang
fuhren wir dann mit dem Bus nach
Spišské Podhradie (Kirchdrauf)
zur
Spišský hrad (Zipser Burg).
|
|
Die größte Burganlage in
Europa:
Blick vom Turm auf die Befestigungs-mauern der Zipser Burg
Der Ort Spišské Podhradie von der Zipser Burg aus gesehen. |
|
Dienstag 28.08. Slovenský raj (Slowakisches Paradies)„Slowakisches Paradies“ und „himmlische“ Wanderwege
Das Karstgebiet, das
sich südwestlich von Levoča
und westlich von
|
|
Weitere Bilder von der Wanderung
Die Schluchten im Slowakischen Paradies sind nur mittels "Himmelsleitern" zu durchwandern
Der Thomasausblick im Slowakischen Paradies
Auf der Felsenterasse "Thomasausblick" |
|
|
Vom Thomasausblick
erfolgte dann der Abstieg zur Letanovský mlyn 513 m (Mühle). Zwei
Romabuben wiesen uns auf eine Gaststätte in der Nähe hin. Kurz
darauf kam aus dichtem Gebüsch ihr Vater.
|
|
Das Cañyon des Flusses Hornád
Die Schlucht Kláštorská roklina ist nur in einer Richtung (von unten nach oben) zu begehen. |
|
|
Im Bergrestaurant herrschte reger Betrieb und wir aßen auf der hölzernen Aussichtsterrasse zu Mittag. Etwas entfernt sah man die Ruinen eines ehemaligen Kartäuserklosters, das um das Jahr 1305 entstanden war. 1543 wurde es zerstört, nachdem die Mönche es verlassen hatten.
Auf dem Weg zurück
übernahm ein blaues Zeichen die Führung. Immer wieder gab es schöne
Aussichtsstellen. Nach einer halben Stunde, immer im Kiefernwald, ging es
Ketten gesicherte
Damit war das eigentliche Wandern der
Sommertour 2007 beendet, da in den restlichen beiden Tagen nur noch
Besichtigungen in Bratislava und Wien bevorstanden. |
|
Die Wanderwege im Slowakischen Paradies sind durch Steigeisen und Ketten gesichert
Unsere Penzión Lesnica im Ort Čingov |
|
Mittwoch 29.08. Fahrt nach Bratislava (Preßburg)Königskrönungen, ein Türkenbollwerk und Nachtleben einer Großstadt
|
|
In der Altstadt von Bratislava: Restaurant und Pension Portus
Dóm sv. Martin (Martinsdom) mit der Kopie der Stephanskrone auf der Turmspitze |
|
|
|
Bleiglasfenster im Dom von Bratislava
Die Burg von Bratislava aus der Nähe gesehen
Gedenkstein für Alexander Dubček im Burggarten von Bratislava.
Wandgemälde im Restaurant Leberfinger |
|
|
Donnerstag 30.08. Bratislava (Preßburg) → Heidelberg Schiffe unter Billigflaggen und Wiener Flair
Nach einem kurzen
Altstadtbummel
Sehr rasch waren wir
aus der Stadt heraus und ländlich geprägte Ufer bestimmten die Aussicht.
Gelegentlich tauchten Burgen, Weinberge und kleinere Städte auf.
Für mich war es die
bisher schönste Tour auf der Wanderung „Eisenach – Budapest“ überhaupt
gewesen. Das sehr abwechslungsreiche Wandern in der Hohen Tatra schien mir
auf dem gesamten
Höchstes Lob und
Dank gebührt wieder unserem Wanderführer, Cheforganisator und Lenker. Im Sommer 2008 ist die Wandergruppe Meluhn wieder auf versteckten Wolfs- und Bärenpfaden am E3-Weg in der Ostslowakei nahe der ukrainischen/polnischen Grenze unterwegs. |
|
Fahrt mit dem Katamaran von Bratislava nach Wien
Innenansicht vom Wahrzeichen Wiens, dem Stephansdom, von Wiener liebevoll "Steffel" genannt.
Johann
Strauß- Denkmal im Stadtgarten.
Schloss Schönbrunn -
Unser Wanderführer Wolfgang - ein ganzer Kerl mit Herzblut |
|
|
|
|
Diese außergewöhnlich etwa 8 cm große Raupe hatten wir auf unserer Wanderung gesehen.
Dank von
Herrn Dugrillon haben wir inzwischen den Namen erfahren. |
|